Zahnstörfelder

Zahnstörfelder beschreiben chronische Belastungen aus dem Zahn-, Mund- und Kieferbereich.

Diese chronischen Belastungen teilen sich auf in

  • chronisch toxische Belastungen durch Zahnersatzmaterialien und tote und wurzelgefüllte Zähne
  • chronisch entzündliche Belastungen durch Restentzündungen im Kieferknochen (www.kieferostitis.de) und Zahnfleischtaschen

Störfelder sind grundsätzlich nicht integrierbare Bestandteile des Organismus und stören langfristig die Innere Ordnung und Selbstorganisation des Menschen.

Zahnstörfelder beinhalten immer eine Fernwirkung auf andere Organe und Organsysteme:

  • Immunsystem
  • vegetatives Steuerungssystem
  • Grundsystem
  • Nervensystem

Zahnstörfeldern wirken über drei Bereiche:

1. Infektiös - Beispiel:

In der Zahnfleischtasche eines nicht gesunden Zahnes siedeln sich Bakterien an, die giftige Stoffwechselprodukte in den Körper abgeben. Sie können sich auch selbst über die Blut-und Lymphbahnen des Körpers sich in andere Organe verbreiten. Die Stimmen aus der Wissenschaft werden immer lauter, daß Erkrankungen wie Herzinfarkt, Unfruchtbarkeit und Prostata-Erkrankungen direkt mit solchen chronischen Prozessen in Verbindung stehen. Insbesondere chronisch entzündliche Prozesse.

2. Toxisch - Beispiel:

Ist ein Zahn abgestorben, wird in der Regel vom Zahnarzt der Nerv entfernt und durch eine Wurzelfüllung ersetzt. Dadurch kann der Zahn als mechanisches Kauwerkzeug erhalten werden, aber gleichzeitig gibt dieser Zahn in unterschiedlichem Ausmaß Gifte an den Körper ab. Eines dieser Gifte wird Merkaptan genannt. Diese Schwefelwasserstoff-Verbindung kann z.B. Quecksilber-Ionen anlagern, die aus Amalgamfüllungen stammen. Dadurch entsteht ein sogenanntes Methyl-Merkaptan, das in der Lage ist, wichtige Enyzme zu hemmen. Nach Mitteilung der American Cancer Society ist eine der wichtigsten Vorausstzungen für die Entstehung eines bösartigen Tumors eine weitgehende Hemmung der humanen Alkalin Phosphatase. Methyl Merkaptan wiederum ist einer der Hauptfaktoren für die Zerstörung dieses wichtigen Enzyms Alkalin Phosphatase. Die wichtigesten Quellen für das Methyl Merkaptan sind:

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3. Energetisch - Beispiel:

Der menschliche Organismus besteht nicht nur aus stofflichen Anteilen. Er ist ein informationsgesteuertes Reizverarbeitungssystem. Nur, wenn der Informationsfluß innerhalb dieser Steuerungsprozeß ungehindert und reibungslos ablaufen kann, bleibt ein Zustand aufrecht erhalten, den wir Gesundheit und Leistungsfähigkeit nennen. Dieser Informationsfluß, der die einzelnen Körperregionen, Organe, Gewebsstrukturen und alle Zellen untereinander verbindet, ist ein nicht-sichtbarer und auch materiell nicht faßbarer Bereich unseres Lebens.

Die bekanntesten systemischen Verbindungen zwischen einem lokalem Zahnstörfeld im Kieferbereich und einem Organ sind

– die Meridiane der chinesischen Akupunkturlehre

Bereits vor 4000 Jahren haben die Chinesen die nicht- sichtbaren Leitungsbahnen dieses Informationsflusses als ‚Meridiane‘ definiert. Alle diese Meridiane haben Entsprechungen in bestimmten Organen und Organgruppen. So haben z.B. die Schneidezähne eine Meridian-Beziehung zu Niere und Blase über den Nieren-Blasen-Meridian und zum Urogenital-Bereich über das sogenannte Konzeptionsgefäß.

  • Leidet also ein Patient an unerklärlichen und chronisch-rezidivierenden Entzündungen von Nieren und Blase, sollten tote Zähne im Schneidezahnbereich als mögliche chronische Belastungsfaktoren in Betracht gezogen werden.
  • Die häufigsten Meridianbezüge zwischen Zähnen und Organen zeigt die folgende Abbildung:
das Grundsystem als extrazelluläre Matrix nach 
Prof. Heine, Prof. Kellner, Prof. Pischinger
das Grundsystem als extrazelluläre Matrix nach Prof. Heine, Prof. Kellner, Prof. Pischinger

Das sogenannte ‚weiche Bindegewebe‘ oder das ‚System der Grundregulationen‘. (Prof. Pischinger; Prof. H.Heine) beschreibt die Strukturen innerhalb des Gewebes, das zwischen den eigentlichen Organzellen liegt:

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Infos und weiterführende Literatur zum Grundsystem finden Sie in den Büchern von Dr. J.Lechner

Herd, Regulation und Information

HaugVerlag Heidelberg 196 Seiten
€ 48,00

Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankungen

504 Seiten
€ 152,00

Die Aufdeckung von Zahnstörfeldern ist schwierig, weil alle damit verbundenen Prozesse unterschwellig verlaufen und sich in den üblichen Röntgen- und Laboruntersuchungen nicht zeigen:

  • sie schmerzen nicht
  • sie sind auf den Röntgenbildern nicht sichtbar
  • sie destabilisieren langsam und schleichend Immunsystem, vegetatives Steuerungssystem und Leistungsfähigkeitund Widerstandskraft aller Organe.

Fallbeispiel:

Die unteren Weisheitszähne können auf die Herzfunktion Einfluss nehmen. Die Entfernung des unteren Weisheitszahnes führt bei unserem Patienten H. B. zum Verschwinden jahrelanger Herzrhythmusstörungen.

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Störfelder sind in der Lage, diese Reizbeantwortung zu stören bzw. fehlzuleiten. Dabei kann die Regulationsfähigkeit des Organismus

  • heraufgesetzt und labilisiert werden: Dies kann zu allergischen und rheumatischen Krankheitserscheinungen führen
  • herabgesetzt und blockiert werden: Degenerative Störungen treten auf.

Diese individuell unterschiedliche Verhaltensweise ist nur aus der Sicht der Ganzheitsmedizin verständlich

Mit einem einfachen Ursache-Wirkung-Denken lässt sich aus der Sicht der modernen Störfeldlehre das komplexe Steuerungssystem des Organismus nicht mehr erfassen.

Zur Aufdeckung der Zahnstörfelder sind deshalb gesonderte Verfahren notwendig, die folgende Fragen klären:

  • Von welchen toten Zähnen gehen Zahngifte aus?
  • Welche Zahnmaterialien wirken toxisch auf die Enzymsysteme des Körpers?
  • Welche Zahnmaterialien wirken sensibilisierend auf das Immunsystem im Sinne einer Allergisierung?
  • Welche Kiefer-Gebiete sind mit chronischen Entzündungen behaftet?
  • Welche Meridiane sind von Zahnstörfeldern belastet?

Zur Diagnose von Zahnstörfeldern einschliesslich der systemischen Fernwirkungen eignet sich besonders das MindLINK® Testsystem (www.mindlink.info) in Verbindung mit dem Armlängenreflex-Test nach R. van Assche (siehe hierzu Buch: J.Lechner  „Systemische Kinesiologie mit dem Armlängenreflex -Test“; Bestellungen unter office@mindlink.info oder www.vakverlag.de oder (www.dr-lechner.de/ganzheitliche-zahnheilkunde-publikationen-seminare/)

Die Testung von Zahnstörfeldern sollte einem in diesem Bereich erfahrenen Zahnarzt überlassen bleiben, der auch den klinischen Hintergrund richtig beurteilen kann. Zahnstörfelder setzen zur Bewertung ihrer Wirkungen und zur Therapieplanung ein geschultes ganzheitliches Denken voraus.

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Das folgende Bild zeigt einen im Kieferknochen eingelagerten Amalgamklumpen als typisches kombiniert toxisch-chronisch entzündliches Zahnstörfeld.

Störfelder gibt es nicht nur im Zahn-Kieferbereich, auch entzündete Mandeln, Nasennebenhöhlen, Darmerkrankungen und Narben können als Störfelder wirken.

Zahnstörfelder mindern die Selbstorganisation des Körpers. Dieser Bereich des Lebens ist mit den bildgebenden Verfahren (Röntgen, Tomogramme etc.) der klassischen Medizin nicht zu beurteilen. Mit bioenergetischen Testverfahren lässt sich über Frage-Input und reflektorischem Antwort-Output heraustesten, was den Körper wirklich in Form eines Zahnstörfeldes belastet. Dr. J.Lechner hat hierzu ein kombiniertes Verfahren entwickelt, das

  • mit dem kinesiologischen Armlängenreflex-Test nach R. van Assche und
  • dem MindLINK®Testsystem (www.mindlink.info)

zur Diagnose von Zahnstörfeldern mit deren systemischen Fernwirkungen auf Meridiane, Organe und Organsysteme, Zellen und Zellorganellen
bestens geeignet ist. Zu dieser „Systemischen Kinesiologie mit dem Armlängenreflex-Test und dem Testcomputer SkaSys“ hat Dr. J.Lechner zwei weitere Bücher veröffentlicht:

Störfelddiagnostik, Medikamenten- und Materialtest Teil I:

Theorie und Praxis des Armlängenreflex-Tests
€ 75,00

ISBN: 3-927344-20-6 208 Seiten, Hardcover zweifarbig

Störfelddiagnostik, Medikamenten- und Materialtest Teil II:

Kinesiologie, Armlängenreflex-Test und Testcomputer SkaSys
€ 142,00

ISBN: 3-927344-44-3 470 Seiten Hardcover zweifarbig

Eine Störfeldertherapie ist immer dann angezeigt, wenn eine allgemeine Erkrankung chronisch ist, sich jeglicher Therapie widersetzt oder im Falle einer Heilung der Krankheitszustand erneut eintrit (Rezidiv). Dies trifft besonders auf folgende Krankheiten zu:

  • Alle Formen von Rheuma (aber nur im frühen Stadium, wenn noch keine Gelenksveränderungen eingetreten sind).
  • Funktionelle Beschwerden an Gelenken und Muskeln
  • Neuralgiforme Beschwerden
  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Bei den großen chronischen Erkrankungen Multiple Sklerose, Krebs, Diabetes, etc. ist eine gründliche Zahnsanierung immer sinnvoll, um Therapieblockaden für den Heilungsprozess zu beseitigen.

Die Therapie eines Störfeldes besteht in der Regel darin das Störfeld zu entfernen:

  • Die Zahnfleischtasche muß von Bakterien und Entzündungsprozessen gesäubert werden.
  • Das toxische Material muß entfernt werden.
  • Der tote Zahn muß gezogen werden.

Wichtig bei all diesen Sanierungsmaßnahmen ist die Erkenntnis, daß die Entfernung des Störfeldes alleine nur die Voraussetzung schafft, daß der Körper sein verlorenes Gleichgewicht und seine Selbstorganisation wiederfinden kann.

Begleitende Maßnahmen zur Immunstabilisierung, zur Giftausleitung und zur Ausheilung von Knochenwunden im Kieferbereich sind ein unerläßlicher Bestandteil einer kunstgerechten Störfeldsanierung.

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Ist ein Störfeld Schicksal oder Zufall? Die psychoemotionalen und unbewussten Affintäten eines chronischen Störfelds lassen sich mit dem MindLINK® Verfahren nach Dr. J.Lechner harmonisieren und mit dem interaktiven Testprogramm MindLINK PrevenTEST® gezielt finden (www.mindlink.info)

Die Bedeutung von Störfeldern im allgemeinen und Zahnstörfeldern im besonderen für Genesung und Gesunderhaltung kann nicht genügend betont werden. Die ausufernde Kostensituation in unserem Gesundheitswesen ist der sichtbare Beweis, daß häufig lediglich die betroffenen Organe therapiert werden, die möglicherweise ursächlichen Zahnstörfelder aber nicht berücksichtigt werden.

Nähere Informationen zur Sanierung von Zahnstörfeldern und dem Diagnose- und Therapieangebot einer Ganzheitlichen Zahnheilkunde finden Sie unter

  • Chronische Entzündungsprozesse können nur durch konsequente Beseitigung des Entzündungsareals ausgeheilt werden. Massive Antibiotikagaben sind in der Regel nicht zielführend und führen lediglich zu einer vorübergehenden Unterdrückung des Problems aber nicht zu einer Heilung. Sie sind also keine echte Alternative.
  • Gelegentlich kann versucht werden über Injektion von homöopathischen Mitteln an oder in das betroffene Kieferknochenareal eine Ausheilung der Prozesse zu erreichen (Stabident-System).
  • Zur Zahnentfernung steht als Alternative die optimale Erneuerung alter Wurzelfüllungen in Verbindung mit einer Wurzelspitzenresektion zur Verfügung. Später kann nachgetestet oder mit demTOPAS-Test bestimmt werden, inwieweit der Störfeldcharakter des revidierten Zahnes sich gebessert hat.
  • Die Anwendung dieser Alternativen muß von der Intensität der systemischen Entgleisung abhängig und von Fall zu Fall individuell diskutiert werden.
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Das Fachbuch „Störfelder im Trigeminusbereich und Systemerkrankung“ von Dr. J.Lechner zeigt das systematische Vorgehen bei der Beurteilung von Zahnstörfeldern. Nähere Infos unter
www.dr-lechner.de/ganzheitliche-zahnheilkunde-publikationen-seminare

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Zum Thema Zahnstörfelder
informiert Sie: www.dr-lechner.de

Hinweis: Diese Informationen ersetzen kein ärztliches Aufklärungsgespräch; sie beziehen sich auf ein Thema, das in Medizin und Zahnheilkunde kontrovers diskutiert wird.